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Majestätisch thront das Burj al Arab am Ufer der Elde. Die anmutige Segelkonstruktion des 321 Meter hohen Turms reicht ein Stück weit in das Flüsschen hinein, schon von weitem sieht man die Ikone Dubais in der Mecklenburger Einöde herumstehen. Nur einen Steinwurf vom Burj entfernt hat auch das Berliner Sony Center eine neue Heimat gefunden, zusammen mit einer ganzen Reihe weiterer Wahrzeichen aus aller Welt. Das zieht: Tausende Besucher, vor allem aus Asien und der arabischen Welt, landen Tag für Tag auf dem angrenzenden Parchimer Flughafen, um in Europas größtem Handelszentrum zollfrei Waren “Made in Germany” zu kaufen.

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Feuchter Traum des chinesischen Investors: So malte sich Jonathan Pang die Zukunft des Parchimer Flughafens aus. (Foto: Airport Parchim)

Das Städtchen Parchim liegt tief in der mecklenburgischen Provinz, ziemlich genau auf halber Strecke zwischen Berlin und Hamburg. Es gibt dort tatsächlich: einen Flughafen. Was es dort nicht gibt: Europas größtes Handelszentrum. Dass nicht nur viele der 18.000 Parchimer in den vergangenen zwölf Jahren daran glaubten, dass es so kommen könnte wie auf dem schicken dreidimensional gerenderten Bebauungsplan der Flughafen-Website, liegt zum einen an den Hoffnungen eines abgehängten Landstrichs und zum anderen an den Plänen eines chinesischen Investors, der versprach, diese Erwartungen nicht nur zu erfüllen, sondern zu übertreffen.

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